• Pflege-Glossar

    was bedeutet eigentlich... - Vitalis Wohnpark Infomaterial

     
    Amputationen:
    Als Amputation wird die Abtrennung eines Körperteils bezeichnet. Die Amputation kann dabei aus verschiedenen Ursachen erfolgen:

    - chirurgisch, wenn das Leben des Patienten bedroht ist oder eine Heilung des betroffenen Körperteils nicht zu erwarten ist

    - als Unfallfolge
    Amyotrophische Lateralsklerose
    Bei der Amyotrophischen Lateralsklerose (ALS) handelt es sich um eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems, bei der Nervenzellen (Neuronen), die für die Muskelbewegung zuständig sind, degenerieren oder irreversible Schäden erleiden.

    Die genaue Ursache für diese unheilbare Erkrankung ist heute immer noch nicht bekannt. Bei der Therapie geht es darum, die Symptome zu lindern und den Betroffenen psychologisch zu betreuen. Die Lebenserwartung beträgt drei bis fünf Jahre. In den meisten Fällen sind Schluckstörungen und die Lähmung der Atemmuskulatur Ursache für Lungenentzündungen. Diese führt in den meisten Fällen zum Tod.

    Quelle: Wikipedia, DocCheck flexikon
    Apalliker:
    Das Apallische Syndrom (Synonym: Wachkoma) ist ein Krankheitsbild in der Neurologie, das durch schwerste Schädigung des Gehirns hervorgerufen wird. Dabei kommt es zu einem funktionellen Ausfall der gesamten Großhirnfunktion oder größerer Teile, während Funktionen von Zwischenhirn, Hirnstamm und Rückenmark erhalten bleiben. Dadurch wirken die Betroffenen wach, haben aber aller Wahrscheinlichkeit nach kein Bewusstsein und nur sehr begrenzte Möglichkeiten der Kommunikation (z. B. durch Konzepte wie die Basale Stimulation) mit ihrer Umwelt. In Deutschland wird von wenigstens 10.000 Betroffenen ausgegangen.
    Apoplex:
    Apoplex (Schlaganfall) ist eine akute, plötzlich auftretende Durchblutungsstörung des Gehirns und kann mit neurologischen Ausfällen in einer Körperhälfte einhergehen.
    Demenz
    Der Begriff Demenz fasst die Erkrankungen zusammen, die zu einem Verlust geistiger Funktionen wie

    - Denken
    - Erinnern
    - Orientierung
    - Verknüpfen von Denkinhalten

    zur Folge haben. Alltägliche Aktivitäten können nicht mehr eigenständig durchgeführt werden.

    Zu den häufigsten Formen der Demenz zählen die Alzheimer-Demenz, die Vaskuläre Demenz, Morbus Pick und die Frontotemporale Demenz.

    weiter Informationen unter:
    www.deutsche-alzheimer.de
    www.alzheimerinfo.de

    Quelle: Wikipedia, Dt. Alzheimer Ges., Alzheimerinfo
    Diabetes
    Der Diabetes mellitus, im Volksmund oft als Zuckerkrankheit bezeichnet, ist der Überbegriff für eine Gruppe von Stoffwechselkrankheiten, deren Leitbefund eine Überzuckerung des Blutes (Hyperglykämie) ist.
    Ursachen einer Hyperglykämie sind überwiegend an das Insulin gekoppelt. Das Insulin ist das Hauptregelungshormon des Zuckerstoffwechsel im menschlichen Körper. Es kann zu absolutem Insulinmangel, relativem Insulinmangel durch eine abgeschwächte Wirksamkeit des Insulins (Insulinresistenz) oder beides zusammen kommen.

    Es sind 2 Formen von Diabetes mellitus zu unterscheiden:

    Typ 1 Diabetes
    Der Typ 1 Diabetes entwickelt sich aufgrund einer Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen. Die Folge ist ein Mangel an Insulin, das sich die Betroffenen nun ständig von außen zuführen müssen.

    Typ 2 Diabetes
    Der Typ 2 Diabetes ist mit über 90% aller Fälle die mit Abstand häufigste Diabetesform. Hierbei handelt es in der Regel um eine Insulinresistenz. Die Körperzellen reagieren zunehmend weniger auf das Hormon Insulin. Zum anderen werden Störungen bei der Insulinausschüttung aus den Betazellen der Bauchspeicheldrüse beobachtet. Somit kommt zu einem Blutzuckeranstieg.
    Dialyse
    Die Dialyse ist ein Blutreinigungsverfahren, das bei Nierenversagen als Ersatzverfahren zum Einsatz kommt. Die Dialyse ist neben der Nierentransplantation die wichtigste Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen und eine der Behandlungsmöglichkeiten bei akutem Nierenversagen. Die Dialyse beschreibt einen Stoffaustausch über eine Membran, wobei auf der einen Seite Blut/Plasma und auf der anderen Seite der Membran eine Dialyselösung anliegt.
    Endoprothesen
    Endoprothesen sind Implantate, welche dauerhaft im Körper verbleiben. Geschädigte Körperteile werden auf diese Weise ganz oder teilweise ersetzt.
    Heutzutage stehen für folgende Gelenke Endoprothesen zur Verfügung:

    - Hüftgelenketere
    - Kniegelenk
    - Schultergelenk
    - Sprunggelenks-Endoprothese
    - Ellenbogengelenks- und Fingergelenksprothesen

    Arthrotische Gelenkveränderungen stellen eine häufige Indikation dar.
    Ergotherapie
    Die Ergotherapie bezeichnet eine Therapieform, die sich mit der Ausführung konkreter Betätigungen und deren Auswirkungen auf den Menschen befasst. In der Ergotherapie werden die Betätigungsbereiche Selbstversorgung (z. B. essen, sich anziehen), Freizeit (z. B. spielen, Freunde treffen, Handarbeiten) und Produktivität (z. B. einen Aufsatz schreiben, Fenster putzen) unterschieden.
    Ernährungssonde (PEG)
    Die perkutane endoskopische Gastrostomie ist ein endoskopisch angelegter direkter Zugang zum Magen, der die Bauchwand durchdringt und der bei Patienten mit Schluckstörungen unterschiedlichster Ursache die künstliche Ernährung über lange Zeit ermöglicht. Sie ist ein Medizinprodukt in der Klasse der Überleitsysteme.
    Logopädie
    Die Logopädie bezeichnet eine medizinisch-therapeutische Fachdisziplin. Gegenstand sind Personen, die durch eine Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- oder Hörbeeinträchtigung in der zwischenmenschlichen Kommunikationsfähigkeit eingeschränkt sind.
    Inhalte der Logopädie sind in Theorie und Praxis die Prävention, Beratung, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation sowie die Lehre und Forschung.
    Themengebiete sind: Stimme, Stimmstörungen und Stimmtherapie, Sprechen, Sprechstörung und Sprechtherapie, Sprache, Sprachstörung und Sprachtherapie sowie das Schlucken, die Schluckstörung und Schlucktherapie.
    Morbus Parkinson:
    Parkinson (Morbus Parkinson, Parkinson-Krankheit, ältere Bezeichnung: „Schüttel- / Zitterlähmung“) ist eine Erkrankung des Gehirns, die in erster Linie durch eine Störung der willkürlichen und unwillkürlichen Bewegungsabläufe gekennzeichnet ist. Morbus Parkinson zählt zu den häufigsten Krankheiten in der Neurologie und betrifft überwiegend ältere Menschen, meist zwischen dem 55. und 65. Lebensjahr.

    Parkinson nimmt typischerweise einen fortschreitenden Verlauf: Kennzeichnend für die Krankheit ist ein stetiger Verlust von Nervenzellen im Gehirn. Die Ursachen hierfür sind unbekannt, weshalb man Parkinson auch als idiopatisches Parkinson-Syndrom bezeichnet (idiopathisch = ohne erkennbare Ursache).
    Multiple Sklerose (MS)
    Bei der MS Erkrankung handelt es sich um eine Erkrankung des Nervensystems. Das Gehirn sendet Signale über das Rückenmark zum Körper bzw. empfängt diese von dort. Die Signale werden von Nervenfasern geleitet. Die Fasern umgebende Schutzschicht besteht aus dem Stoff „Myelin“. Liegt im Bereich dieser Schicht eine Entzündung vor, so können die Informationen nicht mehr problemlos übertragen werden. Es kann zu körperlichen Ausfällen, wie Stolpern oder Sehproblemen kommen. Treten ein oder mehrere (multiple) Entzündungsherde auf, so spricht man von einem Schub. Dieser entwickelt sich meist innerhalb von Stunden oder Tagen und bildet sich nach einer gewissen Zeit wieder zurück. Nach einem Schub kann entweder eine Rückkehr zur normalen Funktion eintreten oder das entzündete Nervengewebe vernarbt (sklerose).

    Weitere Informationen finden Sie unter www.dmsg.de
    Physiotherapie
    Physiotherapie ist eine Form der äußerlichen Anwendung von Heilmitteln, mit der v. a. die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers wiederhergestellt, verbessert oder erhalten werden soll.
    Die Behandlungen werden von Physiotherapeuten durchgeführt. Physiotherapeut ist kein eigenständiger Heilberuf, sondern gehört zu den Gesundheitsfachberufen. Ausschließlich Ärzte können eine medizinische Notwendigkeit feststellen und auf Rezept verordnen.
    Tracheotomie
    Die Tracheotomie bezeichnet einen chirurgischen Eingriff, bei dem durch die Halsweichteile ein Zugang zur Luftröhre geschaffen wird (Tracheostoma).
    Eine Notwendigkeit zur Tracheotomie besteht u.a. in folgenden Fällen: Langzeitbeatmungen nach Unfällen oder Operationen, neurologische Erkrankungen mit Störungen des Schluckreflexes, Strahlenbehandlungen am Kopf oder Hals oder Kehlkopflähmungen.
    Quelle: Wikipedia